Die Regierung diskutiert nach einem Bericht der „Bild“ neue Varianten in der Debatte um die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren, auch „Rente mit 63“ genannt. Angedacht sei, die erforderliche Beitragszeit um bis zu zwei Jahre auf dann 46 oder 47 Jahre anzuheben. Darüber berichtet auch ntv.de unter Berufung auf nicht näher benannte Koalitionskreise.
Geprüft werde auch, Erziehungszeiten künftig nur noch in geringerem Umfang auf die Rentenzeiten anzurechnen. Zudem sei im Gespräch, den abschlagsfreien früheren Rentenzugang auf bestimmte Berufsgruppen zu beschränken, etwa solche mit besonders hoher körperlicher Belastung. Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann sagte gegenüber der Bild, es müssten weiterhin Härtefälle möglich bleiben, der Regelfall der früheren Rente solle aber weg. Eine Entscheidung gibt es in der Sache noch nicht.